Vereinssatzung

Satzung SC 26 Bocholt e.V.

§ 1 Name, Sitz

Der im Jahre 1926 gegründete Verein führt den Namen „Sportclub 1926 Bocholt e.V.“

Er hat seinen Sitz in Bocholt und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bocholt unter der Nr. 263 eingetragen.

Die Vereinsfarben sind schwarz und weiß.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

Der Zweck des Vereins ist die Pflege, Förderung der Leibesübungen, insbesondere des Fußballsports, Tennissports und andere Abteilungen. Besondere Bedeutung kommt der Betreuung der Jugendlichen zu.
Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral.

Diese Zwecke werden verwirklicht durch: entsprechende Organisation eines geordneten Sport-, Spiel-, Übungs- und Kursbetriebes. Durchführung von Sport und sportlichen Veranstaltungen, Versammlungen, Vorträgen, etc. Aus-/Weiterbildung und Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleitern, Trainern und Helfern.Die Beteiligung an Kooperationen, Sport- und Spielgemeinschaften. Die Erstellung sowie die Instandhaltung und Instandsetzung der dem Verein gehörenden Geräte, Immobilien und sonstiger im Vereinseigentum stehender Gegenstände.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keine Ansprüche auf Zahlung des Wertes eines Anteils am Vereinsvermögen.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden.
Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung an den geschäftsführenden Vorstand unter Beifügung der Einzugsermächtigung für sämtliche Beiträge und Gebühren erworben.
Beim Aufnahmeantrag eines Minderjährigen ist die schriftliche Zustimmung seiner gesetzlichen Vertreter erforderlich.
Die Satzung kann im Internet unter www.sc26-bocholt.de eingesehen werden.
Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung der Aufnahme muss nicht begründet werden.

§ 5 Arten der Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus: aktiven Mitgliedern, Fördermitgliedern (passiven Mitgliedern)- einem Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitgliedern.

Aktive Mitglieder sind Mitglieder, die den üblichen Mitgliedsbeitrag leisten und sämtliche Angebote des Vereins im Rahmen der bestehenden Ordnungen nutzen können. Förderndes Mitglied kann jede natürliche Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und die dem Verein angehören will, ohne sich sportlich zu betätigen. Für die Aufnahme gelten die Regeln über die Aufnahme ordentlicher Mitglieder entsprechend. Mitglieder oder Vorsitzende, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können zu Ehrenmitgliedern bzw. Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Das Vorschlagsrecht hierzu liegt beim Vorstand und dem Ältestenrat.
Über die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden/Ehrenmitglied beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endetdurch Austrittdurch Ausschlussdurch Toddurch Auflösung des Vereins
1. Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand zu erklären.

2. Ein Ausschluss kann erfolgen
– wenn ein Mitglied trotz schriftlicher Mahnung seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt
– bei grobem oder wiederholtem Vergehen gegen die Satzung
– wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben,
unsportlichen Verhaltens
– wenn ein Mitglied den Verein oder das Ansehen des Vereins schädigt oder zu schädigen versucht

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand und der Ältestenrat. Vor der Entscheidung hat er dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied durch einen eingeschriebenen Brief zuzustellen und ist mit der Zustellung wirksam.
Gegen den Ausschluss besteht das Recht des Einspruchs. Er ist spätestens einen Monat nach Bekanntgabe schriftlich beim geschäftsführenden Vorstand einzulegen.
Über den Einspruch entscheidet der erweiterte Vorstand und der Ältestenrat.

Mit dem Austritt aus dem Verein oder dem Verlust der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche aus der Mitgliedschaft entspringenden Rechte. Die Beitragspflicht erlischt mit Beendigung des laufenden Geschäftsjahres.
Vereinseigene Gegenstände sind dem Verein zurückzugeben oder wertmäßig abzugelten.
Die Beendigung befreit nicht von der Zahlung noch ausstehender Beiträge o.ä.

§ 7 Beiträge

Die Mitglieder zahlen Mitgliedsbeiträge.
Zusätzlich können Umlagen, Kursgebühren, abteilungsspezifische Beiträge und Sonderbeiträge für bestimmte Leistungen des Vereins erhoben werden.
Über Höhe und Fälligkeit der abteilungsspezifischen Beiträge entscheidet die jeweilige Abteilungsversammlung.
Über Höhe und Fälligkeit der übrigen Beiträge, Gebühren und Umlagen entscheidet der erweiterte Vorstand.

Ferner ist der Verein berechtigt Rücklastschriftgebühren in Rechnung zu stellen.
Rückständige Beiträge und Gebühren können nach vorangegangenem Mahnverfahren auf dem Rechtswege eingetrieben werden. Dadurch entstehende Kosten sind zusätzlich zu zahlen.
Von Mitgliedern, die keine Einzugsermächtigung erteilen, kann eine Gebühr für Rechnungsstellung gefordert werden.

Die Beiträge werden durch die Beitragsordnung geregelt.

§ 8 Haftung

Der Verein haftet nicht für Schäden und Verluste, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen, Einrichtungen oder Geräten des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen bzw. bei einer sonst für den Verein erfolgten Tätigkeit erleiden, soweit solche Schäden oder Verluste nicht durch bestehende Versicherungen gedeckt sind.
§ 276 Abs. 2 BGB bleibt unberührt.

§ 9 Vereinsorgane

Organe des Vereins sind:die Mitgliederversammlung, der geschäftsführende Vorstand, der erweiterte Vorstand (Beirat), die Jugendversammlung, der Jugendwart / Jugendvorstandder Ältestenrat
Die Aufnahme in Organe des Vereins setzt Mitgliedschaft voraus.

§ 10 Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins ist mindestens einmal im Kalenderjahr einzuberufen. Jede Mitgliederversammlung wird von einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstands geleitet.

Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt durch schriftliche Einladung mindestens drei Wochen vor dem Versammlungstermin durch den geschäftsführenden Vorstand. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein angegebene Adresse gerichtet ist. Mit der Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung bekannt zu geben.

Anträge zur Ergänzung oder Änderung der Tagesordnung um weitere Beschlussfassungspunkte können von allen stimmberechtigten Mitgliedern gestellt werden. Die Anträge sind zu begründen und müssen dem 1. Vorsitzenden spätestens eine Woche vor dem Versammlungstermin schriftlich unter Angabe des Namens zugehen. Verspätet eingegangene Anträge können nicht berücksichtigt werden.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann vom geschäftsführenden Vorstand jederzeit einberufen werden. Sie muss einberufen werden, wenn dies von einem Drittel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich und unter Angabe der Gründe beim geschäftsführenden Vorstand beantragt wird. Die Einberufung der Mitgliederversammlung hat dann innerhalb von 3 Monaten zu erfolgen. In der Einladung müssen alle Gründe, die seitens der Mitglieder für die Durchführung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung genannt worden sind, in ihrem wesentlichen Inhalt wiedergegeben werden. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben: Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der Kassenprüfer

Wahl der Versammlungsleiter/in

Entlastung des Vorstandes

Wahl und Abwahl des Vorstandes und der Kassenprüfer

Festsetzung der Beiträge und Gebühren

Beschlussfassung über eingegangene Anträge

Beschlussfassung über Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Sie entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Mehrheit der Erschienenen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden den Ausschlag.

Bei Nichtanwesenheit des 1. Vorsitzenden entscheidet die Stimme seines Stellvertreters.

Änderungen der Satzung oder des Satzungszwecks können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der Erschienenen beschlossen werden. Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen. Eine geheime Abstimmung ist durchzuführen, wenn dies von mindestens 1/5 der erschienenen Stimmberechtigten verlangt wird. Jedes volljährige Mitglied ist in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt und wählbar. Jugendliche Mitglieder besitzen im Rahmen der Jugendversammlung aktives und passives Wahlrecht.Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.Über Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll zu fertigen, das vom geschäftsführenden Vorstand und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 11 Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand gem. § 26 BGB besteht aus:- die erste Vorsitzende / dem ersten Vorsitzenden
– die stellvertretende Vorsitzende / dem stellvertretenden Vorsitzenden
– Geschäftsführerin / Geschäftsführer
– Kassiererin / Kassierer

Der/die 1. Vorsitzende/in und der/die stellvertretende Vorsitzende/in sind einzelvertretungsberechtigt.

Der erweiterte Vorstand setzt sich zusammen aus:- dem geschäftsführenden Vorstand
– dem Beirat
– den Abteilungsleitern/innen den Leitern für Jugendsportb. den Leitern der Abteilungen oder deren Vertreter

Der erweiterte Vorstand kann sich bei Bedarf um weitere Personen ergänzen.

Die Mitglieder des Vorstands gem. § 11 der Satzung werden durch die Mitgliederversammlung für 2 Jahre gewählt. Sollte ein Vorstandsamt nicht anderweitig besetzt werden können, so kann ein Vorstandsmitglied ein zweites Amt ausüben. Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch Satzung oder Ordnungen einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Der geschäftsführende Vorstand ist berechtigt, bei Bedarf aufgabenbezogen für einzelne Projekte oder befristet besondere Vertreter nach § 30 BGB zu bestellen und
diesen die damit verbundene Vertretung und Geschäftsführung zu übertragen.
Er kann ferner für bestimmte Aufgaben Ausschüsse bilden, Aufgaben delegieren und Ordnungen erlassen.
Ordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung.
Der geschäftsführende Vorstand kann an allen Sitzungen der Organe und Abteilungen teilnehmen. Dem geschäftsführenden Vorstand steht ein Stimmrecht zu.

Die Mitglieder des Vorstands nehmen ihre Aufgaben grundsätzlich ehrenamtlich wahr. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten auch im Rahmen einer entgeltlichen Tätigkeit ausgeübt werden. Über die erforderliche Anstellung und weitere Entscheidungen im Rahmen der entgeltlichen Vereinstätigkeit entscheidet der erweiterte Vorstand.

§ 12 Vereinsjugend

Die Jugend des Vereins ist die Gemeinschaft aller Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Die Jugend verwaltet sich selber im Rahmen der vom Vorstand beschlossenen Jugendordnung. Der Jugendvorstand ist zuständig für alle Jugendangelegenheiten des Vereins. Er entscheidet über die Verwendung der der Jugend zufließenden Mittel. Organe der Vereinsjugend sind – die Jugendleiterin / der Jugendleiter
– der Vereinsjugendausschuss
– der Vereinsjugendtag

Näheres regelt die Jugendordnung

§ 13 Abteilungen

1. Für die im Verein betriebene Sportarten können durch Beschluss des Vorstandes
Abteilungen gebildet werden, denen ein Abteilungsleiter vorsteht. Die Wahl erfolgt in
den jeweiligen Abteilungsversammlungen.

2. Der Abteilungsvorstand ist zuständig für alle abteilungsspezifischen Angelegenheiten
des Vereins. Er entscheidet über Verwendung der der Abteilung zufliessenden Mittel.

Für die Einberufung und Durchführung der Abteilungsversammlungen gelten die Vorschriften über die Mitgliederversammlung entsprechend.

§ 14 Ältestenrat

Der Ältestenrat besteht aus dem Ehrenvorsitzenden, den Ehrenmitgliedern und drei Vereinsmitglieder die mindestens 25 Jahre dem Verein angehören.

Die drei Vereinsmitglieder werden alle zwei Jahre auf der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der Stimmberechtigten gewählt.

Der Ältestenrat hat ein Entscheidungsrecht in besonderen Fällen: Auflösung des Vereins, Fusion mit einem anderen Verein. Um eine Mitgliederversammlung in diesen Fällen einzuberufen muss der Vorstand, der erweiterte Vorstand (Beirat) und der Ältestenrat eine ¾ Mehrheit haben.

Der Ältestenrat hat sonst eine beratende Funktion.

§ 15 erweiterte Vorstand (Beirat)

Der Beirat besteht aus:Sechs Mitgliedern, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Der Beirat hat in den Vorstandssitzungen das gleiche Stimmrecht wie der geschäftsführende Vorstand.
4. Die satzungsgemäß bestimmten Mitglieder des Vereinsvorstandes können nicht
Mitglieder im Beirat sein.

§ 16 Kassenprüfer

Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer geprüft. Die Kassenprüfer erstatten auf der Jahreshauptversammlung einen Kassenbericht. Die Amtszeit beträgt 2 Jahre, wobei jeweils einer der beiden im geraden- und der zweite- im ungeraden Kalenderjahr gewählt wird.

§ 17 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
Voraussetzung ist, dass 3/4 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder zustimmen.
Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind 2 Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

Bei Auflösung des Vereins fällt das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vereinsvermögen an einen gemeinnützigen e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, insbesondere zur Förderung des Sports verwenden darf.

Im Falle einer Fusion mit einem anderen Verein, fällt das Vermögen oder die Verbindlichkeiten nach Vereinsauflösung an den neu entstehenden Fusionsverein bzw. den aufnehmenden Verein, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Beschlüsse hierüber dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.

§ 18 Gültigkeit der Satzung

Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 05. Juni 2009 beschlossen.

Diese Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Alle bisherigen Satzungen treten zu diesem Zeitpunkt damit außer Kraft.

Bocholt, den 05.06.2009